Erinnerungen an Marie Rode 16.2.1922 - 4.7.2011
Wir trauern um Marie Rode. Sie verstarb im Alter von 89 Jahren im Fliedner Altenheim in Gnadental. In einem bewegenden Gottesdienst auf dem Hauptfriedhof, in dem ihr ältester Sohn Achim für die Familie Worte dankbarer Erinnerungen an die Trauergemeinde richtete, nahmen wir Abschied.
Frau Rode war der Gemeinde eng verbunden. Anfang der 70er Jahre engagierte sie sich im neu entstandenen „Kreis aktiver Frauen“, der damals durch viele Maßnahmen die Jugendarbeit und besonders das Freizeitheim in Winterscheid unterstützte. Diesem Kreis, der sich noch immer jeden Montag im Martin-Luther- Haus unter der Leitung von Frau Bender trifft, blieb sie bis zuletzt treu verbunden. Frau Rode half noch an vielen anderen Stellen des Gemeindelebens mit: bei Festen als Helferin, im Besuchsdienst, beim Austragen des forum. In jüngeren Jahren haben sie viele bei dem gemeinsamen Singen mit ihrem Mann Willi Rode im Spielkreis des Eifelvereins erlebt , besonders auch in den Altenheimen zur Freude der Bewohner.
Frau Rode war eine an den Menschen und dem Weltgeschehen interessierte gläubige Frau. Sie las und sang gerne, liebte die Gemeinschaft.
Bei den Weihnachtsfesten der Senioren und anderen Anlässen trug sie mit Freude nachdenkliche und heitere Texte vor. Marie Rode hat in unserer Gemeinde Spuren hinterlassen. Wir bewahren ihr Gedächtnis und befehlen sie dem Frieden Gottes an. Möge sie nun schauen, was sie geglaubt hat. Unser Mitgefühl gilt ihren Kindern Achim, Christian und Beate sowie den Schwieger- und Enkelkindern.
Der Trauergottesdienst stand unter einem biblischen Wort, das für sie Bedeutung hatte: „Denn von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. Ihm sei Ehre in Ewigkeit.“ (Römer 11, Vers 36)
Pfarrer Franz Dohmes